Anima Mechanica
Druckereihalle im Ackermannshof
Michael Gordon (1956*) — Industry
für verstärktes Violoncello solo 12’ (1992)
Franz Liszt (1811–1886) — Orpheus
Bearb. C. Saint-Saëns für Klaviertrio 12’ (1854)
Salvatore Sciarrino (1947*) — Klaviertrio Nr. 2
15’ (1987)
— Pause —
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) — Klaviertrio in a-Moll
15’ (1775)
Márton Szőcs (1990*) — Klaviertrio
[World Premiere] ~12’ (2026)
George Enescu (1881–1955) — Impromptu Concertant
7’ (1903)
Missy Mazzoli (1980*) — A Thousand Tongues
für Klaviertrio und Elektronik 7’ (2011)
Gesamtdauer ca. 2 Stunden (inkl. Pause)
Künstler
Maksim Barbash — Violoncello
Der belarussische Cellist Maksim Barbash hat sich als eigenständige Stimme in der zeitgenössischen klassischen Musik etabliert, bekannt für seine charismatische Bühnenpräsenz und sein leidenschaftliches Engagement für die Erweiterung der expressiven Möglichkeiten des Cellos. Als Gewinner des Kiefer-Hablitzel-Preises 2025 — einer der renommiertesten Musikauszeichnungen der Schweiz — verbindet er klassische Traditionen mit zeitgenössischer Experimentierfreude. Als Solist trat Maksim mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Theater Orchester Biel Solothurn und dem Nationalen Philharmonischen Orchester von Belarus auf. Als Mitglied des Ensemble Zone experimentale bringt er regelmässig neue Werke zur Uraufführung. Ausgebildet am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Alexey Seleznev und an der Musikakademie Basel bei Thomas Demenga, setzt er seine künstlerische Entwicklung bei Danjulo Ishizaka fort.
Kirill Zwegintsov — Klavier
Kirill Zwegintsov ist ein in der Ukraine geborener Pianist und Dirigent, der seit 2005 in der Schweiz lebt. Als Preisträger bei Wettbewerben in Orléans, Toronto, Calgary und Würzburg konzertiert er bei Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad, dem Davos Festival und dem Musikfestival Bern. Als Solist arbeitete er mit der Basel Sinfonietta, dem Berner Symphonieorchester und der Südwestdeutschen Philharmonie zusammen. Seit 2024 ist er Mitglied des Ensemble Phoenix Basel. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Patricia Kopatchinskaja, Heinz Holliger und Tianwa Yang. Zu seinen Aufnahmen gehören Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen (Müller & Schade, 2012) sowie eine bevorstehende WERGO-Veröffentlichung mit Soloklavierwerken von Heinz Holliger.
Ilinca Forna — Violine
Ilinca Forna ist eine rumänische Geigerin und Bratschistin mit Lebensmittelpunkt in der Schweiz, deren musikalische Welt Volkstraditionen, Improvisation, historisch informierte Aufführungspraxis, Kammermusik und eigene Kompositionen umfasst — oft an einem einzigen Abend. Sie begann ihr Studium in Cluj-Napoca, wo sie Jeunsemble gründete. Derzeit studiert sie Bratsche bei Silvia Simionescu an der Hochschule für Musik Basel und absolviert einen solistischen Violin-Master bei Anna Gebert an der Zürcher Hochschule der Künste. 2025 wurde sie mit dem Brambilla-Preis für das beste Viola-Masterrezital ausgezeichnet. Zu ihren orchestralen Zusammenarbeiten zählen das Kammerorchester Basel, das Gstaad Festival Orchestra und die Musiciens du Prince. Bildende Künstlerin ebenso wie Interpretin, glaubt Ilinca daran, dass Konzerte echte Erleuchtung bieten können — kleine, aber reale Momente der Helligkeit in einer beunruhigten Welt.
Eintritt: frei, Kollekte (empfohlene Spende CHF 35.–)
Weitere Informationen: Maksim Barbash, Kirill Zwegintsov
Gesamtdauer: ca. 2 Stunden (inkl. Pause)
Maksim Barbash, © Nikolai Olshansky
Kirill Zwegintsov, © Eri Mantani
Ilinca Forna